Bali Foodguide

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Die besten Spots für veganes Essen in Ubud und Canggu

Bali ist das absolute Food Paradise und lässt kaum Wünsche offen. Trotzdem ist es manchmal gar nicht so einfach in der Vielzahl der Angebote die wirklich guten Spots rauszufiltern. Bali verändert sich unglaublich schnell, es entstehen immer wieder neue Restaurants und Cafes und auch seit meiner letzten Reise vor 4 Jahren sind einige Lokalitäten hinzugekommen.

Das schöne am Reisen finde ich, ist dass wir uns neu erfahren können. In anderen Klimazonen funktioniert unser Körper häufig ganz anders, beziehungsweise tun uns andere Nahrungsmittel als im gewohnten Klima zuhause gut. Das macht ayurvedisch gesehen natürlich Sinn, denn jede Jahreszeit und jedes Klima hat einen Einfluss auf unseren Körper: Wie im Außen, so im Innen. Besonders toll ist die Vielzahl der Nahrungsmittel und die tropischen Früchte, die auf Bali wachsen. Es werden sogar 7 verschiedene Reissorten hier angebaut, unter anderem roter und schwarzer Reis und viele Restaurants bieten diese gesunden Optionen statt dem weißen Reis an.

Falls du nach Bali reist oder dich auf Instagram inspirieren lassen möchtest, habe ich dir hier eine Auswahl meiner liebsten Restaurants und Cafés in Canggu und Ubud zusammen gestellt:

The Shady Shack

Mein absoluter Favorit in Canggu! Ich glaube ich habe die ganze Speisekarte einmal durchprobiert und war nach meinen Surf-Sessions so gut wie jeden Tag dort. Das Menü ist vegetarisch, aber eigentlich so gut wie vegan. Neben leckeren Smoothies, Frühstücksbowls und Raw-Cakes gibt es auch herzhafte Bowls und Appetizer. Alles hat geschmeckt, ohne Ausnahme. Favoriten: Cacao Dreams-Bowl und die Nori-Bowl. Wer auf Bali i(s)st sollte sich auch einmal die herzhafte Variante der Jackfruit probieren, die als „pulled jackfruit“ Bestandteil einiger Gerichte ist.

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Nori Bowl

 

 

Cafe Organic

Die zweite Adresse in Canggu für leckeres Frühstück und Mittagessen. Das Cafe ist stylisch eingerichtet und klimatisiert, es gibt aber auch eine Terrasse auf der es sich gut sitzen lässt. Meine Favoriten: Die Copacabana Bowl und der Chia Pudding mit Drachenfrucht.

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Soma

Das Soma liegt in einer kleinen Seitenseite parallel zur Monkey Forest Road in Ubud. Hier entkommt man gut dem Trubel und findet in dem schönen Innenhof des Soma einen Ort der Ruhe. Die Karte lässt jeden fündig werden: Von ayurvedischem Kitchari und Tees, über Raw-Food hin zu leckeren Dessertkreationen.  Meine Favoriten: Der ayurvedische Ojas Drink mit Datteln, Zimt, Kardamom und warmer Cashew-Kokosmilch und das Chia Seed Oat Porridge.

 

Seeds of Life

In der gleichen Straße wie das Soma befindet sich auch das Seeds of Life. Von außen eher unscheinbar findet sich hier eine wahre Raw-Food Oase. Frühstück (passend beschrieben mit Break-your-Fast), Mittagessen, Raw-Cakes – kein Wunsch bleibt offen. Und das besondere: Es gibt eine riesige Auswahl an Tonics aus traditioneller chinesischer und balinesischer Medizin, sowie aus dem Ayurveda – von Tees bis Decoctions, hin zu cremigen Smoothies. Alles wird genau erklärt und die Wirkungen beschrieben. Tipp: Besonders schön sitzt es sich in der oberen Etage. Mein Frühstücks-Favorit: Das Sol-Jar mit Chia und Bali Naga (Drachenfrucht). Insidertipp: Die Bali Naga Bowl – steht nicht auf der Karte, nur die Stammgäste wissen, dass es sie gibt.

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Atman Nourish Cafe

Das Atman gibt es gleich zweimal in Ubud, genauer gesagt in der Jala Hanuman. Ich empfehle euch das Atman Nourish Cafe, das auf der rechten Seite Richtung Monkey Forest kommt, denn hier hat man unverhofft einen wunderschönen Ausblick auf die grünen Reisfelder hinter dem Cafe. Auch die Speisekarte des Atman Nourish Cafes habe ich gefühlt rauf und runter einmal probiert. Mein Favorit für das Frühstück waren das Raw-Grain-free Porridge, das mich an eine Art sehr sättigendes Bircher-Müsli erinnert hat und das vegane, glutenfreie Coconut-Toast mit Beeren. Dessertfavoriten: veganes Chia-Tiramisu und der glutenfreie, vegane Apple-Crumble. Mein Geheimtipp für eine herzhafte Mahlzeit: Nasi Campur – es steht auf einer extra Karte und ist unvergleichlich gut hier!

 

Atman

 

 

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Sayuri Healing Foods

Das Sayuri ist der Ort, den viele Backpacker oder Digitale Nomaden nutzen um nicht nur gutes Essen zu genießen, sondern auch einen ruhigen Ort zum Arbeiten zu finden. Im Shop findest du von Moringa bis Maca verschiedene Superfoods und momentan wird im Garten des Sayuri eine Yoga-Shala gebaut. Preislich etwas höher angesiedelt bekommt man jedoch wirklich große Portionen und eine sehr gute Qualität. Mein Favorit: Die Nourish-A-Bowl mit Curry-Goji-Vinaigrette und Nori Dulse-Gomashio. Außerdem gibt es hier Hot Chocolate mit Shilajit. Shilajit ist eines der bedeutendsten Heilmittel des Ayurveda und wird durch seine hohen Mineralstoffanteil vor allem bei Stress, Schwäche und Anämie eingesetzt.

 

Moksa

Moksa, Befreiung – ob wir die wohl im Essen finden? Bei der Leichtigkeit und dem Stückchen Himmel den Chefkoch Madé Runatha auf die Teller zaubert bin ich mir fast sicher. Alle Gerichte sind vegan und ein großer Teil des Menüs ist Raw-Food. Madé lässt viele Aspekte von Makrobiotik bis hin zu Ayurveda in sein Essen einfließen und das ist zu schmecken. Die Preise sind im Vergleich zu den kleinen Portionen für Bali doch eher hoch. Dafür unterstützt man ein wunderbares Projekt und eine weiteres großes Herzensthema von mir: Einen Garten, der nach Permakultur Prinzipien geführt wird: Earth Care, People Care, Fair Share. Ein weiteres Plus: Der Ausblick auf genau diesen Garten, mitten in der Natur und weit abseits vom hektischen Trubel in Ubud. Mein Favorit: Die veganen, glutenfreien Pancakes mit Banane, die unglaublich fluffig daherkamen.

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Alchemy

Das Alchemy ist sicher kein Geheimtipp mehr, aber auch hier findet man abseits des Zentrums eine kleine ruhige Oase, wo sich die Raw-Food Szene Ubuds trifft. Das Menü ist komplett roh-vegan und von Smoothies, über Bowls, Raw-Cakes und einer Auswahl an herzhaften Raw-Vegan-Interpretationen wie Pizza oder Sushi mit „Blumenkohl-Reis“. Besonders toll ist die Salattheke und die Smoothie-Bowl Bar, wo die gewünschte Kreation selbst zusammen gestellt werden kann. Mein absolutes Highlight: Der Banoffee-Pie.

Banoffee Pie

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Warung Sopa

Der Ort der mich schon vor vier Jahren in Ubud begeistert hat durch sein einfaches und doch so gutes und nährendes Essen. Für mich ist das Warung Sopa nicht nur der Inbegriff für ganzheitlich nährendes Essen, sondern auch der Ort an den ich immer wieder gerne komme, wenn ich eine Pause vom hippen und aufgeregten Trubel in Ubud brauche. Mittlerweile gibt es zwei Restaurants, ich meine aber das in der Jl. Sugriwa. Die Preise sind günstig und von Kitchari bis Gado-Gado bis zu veganen Kuchen bietet die Speisekarte eine kleine aber feine Auswahl an mit Liebe gekochten Gerichten. Mein Favorit: Das Kitchari mit braunem Reis und die Reischips, die es auch zum Mitnehmen zu kaufen gibt.

 

Yellow Flower Cafe

Nicht so leicht zu finden und nur zu Fuß zu erreichen liegt das Yellow-Flower Cafe in den Penestanan Hills. Der Aufstieg über die Campuhan Treppen lohnt sich jedoch: Das kleine Cafe, das von einer Balinesischen Familie geführt wird bietet einen schönen Blick über die Baumkronen der tropischen Fauna um Ubud. Die Küche ist nachhaltig und biologisch orientiert. Das Menü ist überschaubar und es gibt einige Rohkost und vegane Optionen. Tipp: Ein Ausflug lohnt sich aufgrund der Aussicht und der Vielzahl an erfrischenden Getränken jederzeit und gleich nebenan gibt es Yoga im Intuitive Flow.

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Nicht überall habe ich Fotos gemacht, das schmälert allerdings in keinster Weise die Erfahrung dort, im Gegenteil – ich habe das Essen einfach mal ohne Foto genossen. Viel Spaß beim Schlemmen!

 

 

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